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Valentins-Herzen mit Rosenmarmelade

„Was man mit Worten nicht vermag man durch die Blume spricht“,

pflegte meine Mutter immer zu sagen.

Doch warum müssen es immer Blumen sein?

OK,

Blumen kann man einfach mal schnell kaufen, doch

wenn etwas mit Liebe selbstgemacht wird,

hat das Ganze einen anderen Stellenwert.

 

Verwöhn doch deine Liebsten einmal mit selbstgebackenen Valentins-Herzen.

 

Ihr braucht folgende Zutaten für den Teig:

125 g weiche Butter

1 Eigelb

50 g Rosenblüten-Zucker

1 Prise Rosenblüten-Salz

250 g Mehl

1 El. Wasser

1 El. Rosenblüten-Balsam

Herzausstecher in verschiedenen Größen

Zubereitung für den Teig:

Butter, Rosen-Zucker, Rosenblüten-Salz und Eigelb schaumig schlagen,

dann Portionsweise das Mehl dazugeben und

das Wasser und Rosenblüten-Balsam unterrühren.

Anschließend den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig gleichmäßig ausrollen

und Herzen in verschiedenen Größen ausstechen,

auf ein Backblech legen und bei 180°C etwa 10-12 Min. goldgelb backen.

Die fertigen Valentins-Herzen auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit  die Zuckerglasur vorbereiten:

Hierzu braucht Ihr:

2 Eiweiß (M)

350 g Puderzucker

1 Teel. Rosenblüten-Balsam

evtl. 1 Teel/EL. Zitronensaft

1 Prise Rosenblüten-Salz

rote und rosafarbene Lebensmittelfarbe

 

Puderzucker sieben, und das Eiweiß steif schlagen,

dann den gesiebten Puderzucker mit dem Rosenblüten-Salz

portionsweise unter das Eiweiß geben

und mit der Küchenmaschine/ Handrührgerät alles gut vermischen

bis es eine schöne glatte Konsistenz gibt, den Rosenblüten-Balsam dazugeben.

Sollte die Glasur zu fest sein, einfach 1 Teel. Zitronensaft einrühren,

sooft wiederholen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Dann den Zuckerguss in verschiedene Schälchen aufteilen

und mit der gewünschten Lebensmittelfarbe mischen.

In verschiedene Spritzbeutel füllen und bis zum Gebrauch zur Seite stellen.

 

Rosenblüten-Marmelade über einem Wasserbad erwärmen,

bis es eine weiche, streichfähige Konsistenz hat,

dann die abgekühlten Herzen mit Rosenblüten-Marmelade bestreichen und aufeinandersetzen.

Anschließend die Herzen mit den verschiedenen Zuckergussfarben verzieren.

 

Ich wünsche euch viel Spass beim Nachbacken und einen wunderschönen Valentinstag.

 

Eure Martina

 

Und nicht vergessen: 
Wenn euch meine Rezepte ansprechen und eure Freunde, Bekannten oder Kollegen auch davon profitieren könnten,
freue ich mich wenn Du meinen Blog weiterempfiehlst!

Knoten zum genießen

Knoten ? ? ?

Ja, manchmal hat man einen Knoten im Kopf,

oder man macht sich einen Knoten ins Taschentuch,

um etwas ganz bestimmtes nicht zu vergessen

( ach ja, Taschentücher sind ja heute aus Papier und nicht mehr aus Stoff )

da funktioniert der Knoten nur eingeschränkt.

Oder aber die Knoten im Faden/Wolle sind einfach nervig,

gerade dann, wenn man sie nicht brauchen kann.

Fazit: es gibt eine ganze Menge verschiedener Knoten,

die man sehr gut brauchen kann oder die einfach nur lästig sind.

 

Und dann gibt es auch noch Knoten die man essen kann,

nämlich aus Hefeteig.

Die Hefe-Knoten kannst du mit deiner Lieblingsmarmelade

wie bei mir z.B. mit Rosenmarmelade,

Erdbeer-Banane-Eierlikör oder Aprikose-Amaretto,

aber auch mit Lemon-Curd bestreichen.

 

Für die Hefe-Knoten brauchst du folgende Zutaten:

 

Vorteig

20 g frische Hefe oder 1 Teel. Trockenhefe

20 – 30 ml Milch

4 g Zucker

40 g Weizenvollkornmehl

Hefe in einer großen Tasse mit lauwarmer Milch auflösen

Mehl und Zucker unterrühren und warten bis die Hefe aufgegangen ist.

Hefeteig

85 g Weizenvollkornmehl

100 g Weizenmehl Typ 405

150 ml Milch

30 g Butter

1 Prise Rosen-Salz

20 g Rosenblüten-Zucker

1 Eigelb zum bestreichen

In der Zwischezeit, Milch und Butter erwärmen,

Mehl, Rosen-Zucker und Rosen-Salz in eine Schüssel geben,

die lauwarme Milch/Butter-Mischung dazugeben und in der Küchenmaschine durchkneten.

Dann das Vorteiglein dazugeben und den gesamten Teig mindestens 10 Min. kneten lassen.

Anschließend ca. 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen und warten bis er aufgegangen ist.

Den Teig nocheinmal 2-3 Min durchkneten und in 12 Teile teilen und abdecken.

1 Stück rausnehmen zu einer ca. 40 cm Rolle formen und einen Knoten in die Mitte machen.

Die fertigen Knoten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen

und nocheinmal ca. 15-20 Min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die gegangen Knoten mit Eigelb einstreichen und im Ofen ca. 20 Min goldgelb backen.

Ich wünsche euch ein knotiges Vergnügen.

Eure Martina

Rosenblüten-Sterne mit Rotwein

Weihnachten und Plätzchen gehören einfach zusammen und jeder von uns hat so seine Lieblingsplätzchen die einfach zum Weihnachtsfest dazugehören.

Immer wieder werden neue Sorten ausprobiert, doch im Grunde bleibt man bei denen die einem am besten schmecken.

Ich habe mich mal mit „Frau Rosenfräulein“ unterhalten welches Ihre Lieblingsplätzchen sind.

Sie erzählte mir, daß unter anderem auch Rosenblüten-Sterne mit Rotwein zu Ihren Favoriten gehören.

Für ca. 100 Doppelplätzchen brauchst du:

200 g Weizenmehl Typ 1050

100 g Emmervollkornmehl

200 g Dinkelmehl Typ 630

100 g Rosenblüten-Zucker

10 g Zimt

30 g Kakao

1 Prise Duftrosen-Salz

1/2 Pck. Backpulver

250 g weiche Butter

1 Teel. Rosen-Balsam

1 Ei

6 EL Rotwein

50 g Rosenblüten-Sirup

Für die Füllung:

200 g Rosenblüten-Fruchtaufstrich

Für die Glasur:

ca. 250 g Puderzucker

2 Eßl Rosen-Sirup

3-4 EL Rotwein

1 Teel. Rosen-Balsam

1 Pr. Duftrosen-Salz

 

 

Mehl, Rosenblüten-Zucker, Zimt, Kakao, Duftrosen-Salz und Backpulver in einer Rühschüssel mischen, die weiche Butter, das Ei, den Rosen-Sirup, den Rotwein und den Rosen-Balsam dazugeben, alles miteinander verkneten, dann den Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.

Portionsweise den Teig mit einem Rollholz ausrollen, am besten funktioniert das zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie, dann klebt der Teig nicht und du kannst dabei weitgehend mehlfrei arbeiten.

Teig etwas platt rollen, dann die obere Folie lösen (weil sie sonst zu sehr beim Ausrollen gedehnt wird) und wieder frisch auflegen, das Ganze wenden, die untere Folie abziehen, erneut auflegen, wieder weiter ausrollen usw. bis der Teig die gewünschte Dicke hat.

Anschließend bemehlst Du ganz leicht die Arbeitsfläche in der Größe des Teigstücks, entfernst die obere Folie und stürzt den Teig mit Hilfe der unteren Folie kopfüber auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche. Die letzte Folie abziehen, nun kannst Du die Plätzchen ausstechen.

(Die Folien zur Seite legen, du kannst sie für den gesamten Teig verwenden)

Nun Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Bei 190 °C ca. 11 min im vorgeheizten Ofen backen.

 

Nach dem Erkalten mit leicht verflüssigtem Rosenblüten-Fruchtaufstrich zusammenkleben und 1 – 2 Stunden am besten kühl gestellt abbinden lassen.

Für die Glasur den Puderzucker in eine Schale sieben, Duftrosen-Salz, Rotwein, Rosen-Sirup und Rosen-Balsam dazugeben und alles gut verrühren.

Wenn sich Ober- und Unterteile nicht mehr so leicht gegeneinander verschieben, die Sterne mit der Glasur bestreichen.

Nach dem Trocknen in einer gut schließenden Vorratsdose aufbewahren.

 

Welches sind eure Lieblingsplätzchen?

Ich freue mich von euch zu hören.

Eure Martina

Sanddorn „Zitrone des Nordens“

In der kalten Jahreszeit braucht unser Körper besonders viel Vitamin C.

Es unterstützt den Organismus bei der Abwehr von Krankheitserregern.

Einer der besten Lieferanten für den wertvollen Stoff ist Sanddorn.

Der Vitamin-C-Gehalt dieser orangen Beeren übertrifft den

von Zitronen und Orangen um das Drei- bis Siebenfache.

sanddorn-1

Sanddorn wird nicht umsonst als die Zitrone des Nordens bezeichnet.

Denn das ist gespeicherte Sonnenenergie, die uns dabei unterstützt,

in den kalten Wintermonaten gesund zu bleiben.

Am besten fängt man schon beim Frühstück mit unserem Sanddorn-Fruchtaufstrich an,

ob in´s Müsli oder einfach auf´s Brötchen.

Sanddorn-Sirup im heißen oder kalten Wasser und Tee versorgt

den Körper mit dem wertvollen Vitamin-C den ganzen Tag.

Salate und Soßen verfeinert unser Sanddorn-Balsam ganz besonders,

einfach 1-2 Teel in´s Dressing oder in die Soße geben umrühren und genießen.

Eure Martina

Meine erste Motivtorte zum Geburtstag

Ende 2011 feierte mein Vater einen runden Geburtstag.

Zu diesem Anlass habe ich ihm eine Torte versprochen.

Doch was sollte es für eine sein?

Also ging ich auf die Suche und habe den wunderbaren Blog von Tortentante Monika entdeckt.

Ich entschied mich für die Aprikosen-Marzipan-Schichttorte.

Und so ist sie geworden!

Sie ist nicht perfekt, doch für meine erste Motivtorte bin ich ganz zufrieden,

und vor allem es hat sehr viel Spass gemacht.

Das Innenleben der Torte besteht aus der Aprikosen-Schichttorte

von Monika mit Aprikosen-Amaretto-Fruchtaufstrich.

Die Rose habe ich aus Zuckerpaste hergestellt.

Leider habe ich zuwenig Gelegenheiten um mehrere verschiedene Torten zu machen.

Doch ich übe mich fleißig meine Zuckerblumen zu verbessern.

Mein Vater hat sich riesig über die Torte gefreut

und als gelernter Bäckermeister ist das ein tolles Kompliment für mich.

Eure Martina

HAGEBUTTEN-BALSAM-ESSIG
„der Vitaminreiche“

 

Zur Rose gehört die Hagebutte, denn so wie die Rose ihren Duft verschenkt,

liefert die Hagebutte ganz ganz viele Vitamine.

Also hat dieser Hagebutten-Balsam Essig auch den Namen verdient daß er als

„der Vitaminreiche“ bezeichnet wird.

Ich denke, daß fast jeder von uns das Kinderlied:

„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm…….“

kennt und daß damit die Hagebutte gemeint ist.

Früher ist man im Herbst noch in den Wald gegangen

und hat mühsam die kleinen Früchte geerntet,

sie sehr vorsichtig entkernt,

(das Nebenprodukt davon war das allzeit beliebte Juckpulver)

und dann entweder alles sofort verarbeitet

oder in den Ofen zum trocknen gegeben.


Am bekanntesten ist Hagebutten-Tee,

Hagebuttenmus und Hagebutten-Marmelade,

jeder der schon mal eine gemacht hat weiß was es heißt eine zu kochen. 

Und wer keine Marmelade mag der hat vielleicht

schon mal Hagebutten-Sirup ausprobiert

z.B. im Sekt/Prosecco oder mit Wasser verdünnt

oder hat schon mal ein wenig davon in eine Bratensoße mit reingetan.

Auch Hagebutten-Likör wurde von der Oma selbst gemacht.

Da ich alles was mit Rosen zu tun hat sehr liebe,

bin ich natürlich auch ein Fan von der Hagebutte,

dazu gehört auch mein Hagebutten-Balsam-Essig. 

Ich verwende ihn hauptsächlich für dunkle Soßen

in Wild-, Rinderbraten-, und Schweinebratensoßen.

Dazu gebe ich in die fertige Soße 1-2 Teel. von diesem

wunderbaren Essig hinein, umrühren und servieren,

auch Salate bekommen einen zusätzlichen Vitaminschub.

KANIENCHENBRATEN ÜBERBACKEN

Zutaten für 4 Personen:

750 g Hauskaninchen-Rückenfiletes

1 mittelgroße rote Zwiebel

100 g milden geriebenen Käse

etwas Weißwein zum ablöschen

200 g Sahne

Orange-Ingwer-Öl (oder Olivenöl) zum anbraten

Vanille-Salz ,

Rosen-Pfeffer

1-2 Teel. Hagebutten-Balsam-Essig

Zubereitung:

Kanienchen-Filets in Orange-Inwer-Öl anbraten,

Zwiebel fein schneiden und dazugeben,

mit Vanille-Salz und Rosen-Pfeffer würzen, mit Weißwein ablöschen

(evtl. mit Wasser verdünnen), die Sahne dazugeben

und kurz einreduzieren lassen, Hagebutten-Balsam dazugeben, umrühren.

Anschließend mit Käse bestreuen und im Backofen überbacken.

Eure Martina

Siegeszug der Balsam – Essige

Wie alles begann !!!

Ich liebe selbstgemachte Marmeladen und meine Favoriten sind

Erdbeer-Banane-Eierlikör und Aprikose-Amaretto,

doch diese Sorten kann ich nirgens kaufen,

also ran an den Herd und selber kochen.

Gesagt getan!

Daraus entstand dann meine Geschäftsidee, denn was mir schmeckt,

könnte anderen auch schmecken.

Also, Gewerbe anmelden, Produktionsküche mieten und ran ans produzieren.

Mein Mann übernahm den Vertrieb und ich die Produktion.

Ein hartes Pflaster, denn es gibt schon sooooo viele Anbieter

mit hausgemachten Marmeladen, doch aufgeben war nicht drin.

Ich habe dann mit viel Geduld auf dem Viktualienmarkt

in München einen Tagesstandplatz bekommen

und konnte meine Produkte dort anbieten.

Da ich sehr gerne experimentiere und ganz viele Ideen habe

stellte ich ein exklusives Rosenprogramm zusammen,

das aus Rosen-Marmeladen, Rosen-Salz, Rosen-Zucker,

Rosen-Pfeffer, Rosen-Essig bestand.

Die Artikel verkauften sich gut,

doch leider nicht so gut wie ich mir das vorgestellt hatte.

An einem schönen Dienstag im August stand

ich wieder auf dem Viktualienmarkt, es war gerade nicht sehr viel los,

da hatte ich eine blendende Idee was ich mit meinem

Rosen-Essig machen könnte.

Allein schon die Vorstellung ließ meine Fingerspitzen kribbeln,

Gesagt getan,

am nächsten Tag stand ich in meiner Küche und bastelte

an dem neuen Rosen-Essig-Rezept, denn es sollte ein süßer Essig werden.

Also kam als erstes Zucker in den Essig,

umrühren und probieren, das wurde dann solange veranstaltet

bis ich die gewünschte Süße hatte.

Mein Mann  saß gerade am Computer, hatte den Kopf ganz woanders,

und ich kam immer mit meinem Löffel zum probieren,

dann sagte er auf einmal, tue doch Das (unser Geheimnis) noch hinein,

also tat ich Das hinein und es wurde ein absolutes Geschmackserlebnis.

Der Rosen-Balsam-Essig war geboren!!!!

Natürlich waren meine ersten Testpersonen

meine Kunden auf dem Viktualienmarkt.

Ich ließ sie probieren und sie waren genauso begeistert wie ich selbst.

Bis ich mich umdrehte waren meine ganzen Flaschen die ich

mitgenommen hatte verkauft.

Also mußte ganz schnell nach produziert werden.

Von diesem Erfolg angetan, nahm mein Mann unseren

neuen Rosen-Balsam-Essig zu unseren Kunden mit,

auch zum probieren, und die meisten Geschäftsinhaber

waren auch sehr begeistert und nahmen ihn in ihr Programm mit auf.

Von diesem Erfolg angespornt entwickelten wir dann noch andere Sorten wie:

Hagebutten-BalsamFeigen-BalsamRosen-Marillen-Balsam

Zitronen-BalsamBlutorangen-BalsamHimbeer-Balsam,

dann kamen noch Sondereditionen dazu wie: Erdbeer-Balsam;  und ganz neu, Heidelbeer-Balsam und Schokoladen-Balsam dazu.

In diesem Blog möchte ich euch auffordern,

wenn ihr unseren Balsam-Essig schon ausprobiert habt,

eure Meinung zu unserem Balsam-Essig mitzuteilen

und eure Rezepte einzustellen, damit andere auch davon profitieren können.

Ich freue mich sehr auf eure Antworten.

Eure Martina

Hagebutte – Die Vitaminspenderin

Hagebutte (Rosa canina L.) – Die Vitaminspenderin

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm……

Früher konnte jedes Kind dieses Lied auswendig

und wusste natürlich, wer das Männlein auf einem Bein war.

Es ist die Hagebutte und das ist die Frucht einer Rose.


Jetzt im Herbst je lichter die Hecken werden,

desto mehr leuchten die meist rot und länglichen

Früchte der Hagebutte in vielen Gartenanlagen,

Hecken und an den Waldrändern.

Die Natur versorgt uns für den Winter noch mit Früchten

welche unsere Abwehrkräfte steigern.


Bei Rosenliebhaber findet man Rosen,

die längliche, runde, dickbauchige, kleine, behaarte,

rote und schwarze Hagebutten haben.

Gesammelt werden sie, wenn sie weich werden.

Am besten ist es, wenn sie schon Frost bekommen haben.

Wichtig für die Ernte ist, dass die Rosen, egal ob Zuchtform oder Wildling,

nicht direkt an der Straße wachsen und

vor allen Dingen nicht gespritzt sind.

Dann werden sie gewaschen, vom Stiel befreit, und entkernt,

doch bitte Vorsicht, denn die weißen Härchen mit den Kernen

gelten als bekanntes Juckpulver, also bitte Einmalhandschuhe anziehen,

jetzt können die Hagebutten weiterverarbeitet werden.


Die Hagebutten sind richtig kleine Vitaminbomben,

neben Vitamin A, B, E und K ist der Vitamin C Gehalt besonders hoch,

auch Kalk, Kieselsäure, Magnesium und Phosphor,

alles Nährsalze die in der Hagebutte enthalten sind,

die unsere Nerven stärken und gut für das Gehirn sind.


Die Hagebutte wird auch als „Zitrone unseres Himmels“

bezeichnet und als segensreich gepriesen.


Heutzutage kennt man sie meist in Form eines der Hagebutten-Tees

oder Früchtetees mit Hagebutten, dieser hilft bereits vorbeugend,

da er die Widerstandskraft gegen Krankheiten und Epidemien steigert,

zudem erhöht er die Blutbildung und schmeckt angenehm frisch säuerlich.


Hagebuttentee ist schwach harntreibend und abführend.

Bei Erkältungskrankheiten hat sich ein Tee aus Hagebutten schon lange bewährt.

Außer als Tee kann man die Hagebutten auch als leckere Marmelade,

Sirup, oder Likör genießen.

Doch Hagebutten zu Konfitüre, Marmeladen und Spezialitäten

zu verarbeiten ist sehr aufwändig und nicht jeder hat die Zeit

oder die Muse Hagebutten zu sammeln und dann zu verarbeiten.


Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist eine gesunde

und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Hagebutten-Sirup die süsse Vitaminpower als täglicher Schutz.



Hier noch ein paar gesammelte Rezepte rund um die Hagebutte


Hagebutten-Tee z. B. bei Erkältungen:

1 Teelöffel Hagebutten mit 150ml Wasser über Nacht kalt ansetzen,

dann alles aufkochen und 15-20min ziehen lassen.

Der Tee leuchtet nicht hellrot und schmeckt nicht sauer,

wie bei gekauftem Hagebuttentee,

der ja zum größten Teil meistens aus Hibiskus besteht.

Als Grippetee wirkt er harntreibend und leicht abführend.

Täglich mehrere Tassen trinken.

Kalt schmeckt er prima als Erfrischungstee.

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Rinderbraten mit Hagebuttensoße für 4 Personen

600 g Rinderbraten

1 Prise Rosen-Pfeffer

1 EL Öl

500 ml Wasser

1 Prise Duftrosen-Salz Spezial

2 EL Hagebutten Marmelade

Zubereitung:

Rindfleisch anbraten, anschließend pfeffern und im Öl in

einem Bräter von allen Seiten kurz anbraten,

bis auf allen Seiten eine Kruste entstanden ist.

Mit 500 ml Wasser ablöschen. Duftrosen-Salz Spezial hinzufügen

und den Braten ca. eine halbe Stunde schmoren lassen.

Dann den Deckel abnehmen und offen noch 30 min weiter schmoren lassen.

Das Fleisch herausnehmen und in Alufolie wickeln. 5 min. ruhen lassen.

Die Bratensoße mit der Hagebutten-Marmelade verrühren.

Zusammen anrichten.

Dazu reicht man Klöße mit Rotkraut.

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Hagebuttensuppe

Zutaten 4 Personen

375 g Hagebuttenschalen getrocknet

2 Äpfel

1 1/2 l Wasser

50 g Speisestärke

Zitronensaft

Rosen-Zucker

1 Prise Rosen-Salz

Zubereitung

Hagebutten in Wasser über Nacht einweichen,

am nächsten Tag ca 30 Minuten kochen,

die Äpfel waschen und in Stücke schneiden und dazugeben

und ca 30 – 60 Minuten weiter kochen lassen.

Suppe passieren, wieder aufkochen und mit angerührter Speisestärke binden.

Mit Zitronensaft, Rosen-Zucker und Rosen-Salz abschmecken.


Und jetzt wünsche ich noch ganz viel Spass beim ausprobieren

Eure Martina

Kann man Rosen essen ? Ja ! Selbstverständlich !

Am bekanntesten sind Rosen als Schnitt- und Gartenpflanzen;

im Garten stellt die Rose die beliebteste Pflanze dar

und ein Rosenstrauß ist der großartigste Liebesbeweis.


Trotz ihrer Dornen ist die Rose weltweit beliebt.

Gründe für ihre Beliebtheit sind sicherlich ihre so unterschiedlichen,

aber stets betörenden Düfte und Formen und die breite Farbpalette,

in der Rosen erblühen.

Die ältesten Rosenfunde, die bisher gemacht wurden,

weisen dieser Pflanze eine Geschichte von über 30 Millionen Jahren zu.

Die medizinische Heilwirkung ist seit den alten Griechen bekannt;

noch heute sind Rosenöle in vielen Cremes vorhanden

und werden in der Aromatherapie verwendet.


Rosen sind ein Genuss,- nicht nur für das Auge,

sondern ihr Duft und das Aroma von essbaren Rosen

lassen sich in der Küche in vielen köstlichen Gerichten

einfangen und bieten außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.

Wer mit Rosen kocht, tut sich und seiner Familie in vielerlei Hinsicht etwas Gutes.


Schon vor Jahrhunderten verwendete man Rosen,

in all ihren Teilen, in der Volksmedizin.

Heute weiß man um die stärkende und harmonisierende Wirkung

ihrer ätherischen Öle und den hohen Vitamingehalt ihrer Hagebutten.

Die Möglichkeiten Rosenblätter zu verwerten sind verblüffend –

etwa in der Kosmetik als Rosenöl oder ganz besonders in der Küche.


Raffinierte Rezepte lassen sich mit Rosenprodukten

wie Rosen-Senf, Rosenblüten-Pfeffer,

Rosen-Salz, Rosen-Balsam-Essig, Rosenblüten-Zucker herstellen.

Vor allem als Geschenkideen sind Rosen Delikatessen

ganz besonderes interessant, denn mit solchen

exklusiven Präsenten kann man seine Freunde,

Familie mit etwas besonderem erfreuen.


Ob nun Wildrose oder Englische Rose,

Rosendelikatessen aus essbaren Rosen veredeln zunehmend den Tag.

Es sollten allerdings nur stark duftende Rosen verwendet werden,

denn wenn die Rosen nicht riechen, kommt auch kein Geschmack in die Produkte.

Rosen können mit fantasievollen Extras in vielen Produkten

wie Marmeladen, Konfitüren, Fruchtaufstriche, Tees, Essige,

Salz, Pfeffer, Senf, Sirup, Zucker, Likör verarbeitet werden.

Für ein perfektes Ergebnis ist allerdings ein wenig Know-how nötig.

Wer sich allerdings die Arbeit nicht machen möchte findet

hier Hausgemachte Rosenprodukte

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Hausgemachte Rosenprodukte

 

Hildegard von Bingen schrieb:

„Sammle die Rosenblätter bei Tagesanbruch und lege sie über die Augen

sie machen dieselben wieder klar“.


Wegen ihres lieblichen und erquickenden Duftes geschätzt,

zählte sie zu den vier Herzstärkenden Blumen und

war ein beliebtes Heilmittel bei Entzündungen der Augen,

Ohren und des Mundes aber auch bei Magen-, Kopf-

und Zahnschmerzen fand sie ihren Beachtung.

Eure Martina