Tag Archive | Projekt-Stricken

Mein neuer Poncho

Eigentlich wollte ich mir schon länger einen Poncho stricken, doch auf meinen Nadeln ist immer etwas anderes gelandet, sodaß ich das Thema Poncho immer wieder hinausgeschoben habe, bis ich die DROPS Air entdeckt habe.

Also habe ich mein „Geburtstags-Geld“ in Wolle eingetauscht und ganz gespannt auf das Paket gewartet. Als es endlich (die Zeit ist immer zu lang) ankam, mußte ich es natürlich sofort auspacken und meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen.

In der Beschreibung steht:

„DROPS Air ist – ein sehr luftiges Garn. Es ist sehr hautfreundlich und damit gut geeignet für Accessoires aller Art sowie für Tücher, Pullover und Jacken. Struktur- und Zopfmuster kommen besonders gut zur Geltung. Kleidungsstücke aus DROPS Air kratzen überhaupt nicht, sodass jeder sie tragen kann.“

air-1

Es ist noch weicher und kuscheliger als es in der Beschreibung angegeben wird, einfach zum reinsetzen. Sehr fluffig, leicht und ganz besonders angenehm zum anfassen und natürlich auch zum stricken. Jedem dem ich die Wolle gezeigt habe ist genauso begeistert wie ich.

Nadeln raus und gleich eine Maschenprobe, mit 5.0 Nadeln wie angegeben, angeschlagen, nach ein paar Zentimeter habe ich zum Vergleich 6.0 er Nadeln genommen und für mich festgestellt, daß mir das Maschenbild mit den dickeren Nadeln besser gefällt.

Und daraus wird nun mein Poncho gestrickt.

air-2

Der erste Teil ist bereits fertig, jetzt kommt der zweite Teil dran.

Es werden einfach 2 gleichgroße Rechtecke gestrickt, an der einen Seite habe ich, wie auf dem Foto zusehen ist, einen Zopf eingfügt.

Beim zweiten Teil wird der Zopf auf der anderen Seite wie beim ersten Teil gestrickt, und das Bündchen wird erst zum Schluß oben angestrickt.

So jetzt widme ich mich wieder meinem zweiten Teil, damit mein Poncho fertig wird, bevor der Winter vorbei ist.

Eure Martina

Zopfmuster-Jacke
Teil 6-Schalkragen

Ich habe lange überlegt für welchen Ausschnitt ich mich entscheiden soll.

Da ich immer wieder eine neue Herausforderung suche ist es ein Schalkragen geworden.

Bei Tina Hees habe ich die Anleitung „Einen Schalkragen stricken“ heruntergeladen und danach meinen ersten Schalkragen gestrickt.

Hier mein Ergebnis:

Und so sieht die fertige Jacke aus.

Auf der letzten Auer-Dult habe ich schöne Hirschhornknöpfe gefunden, die mir sehr gut dazu gefallen.

von hinten

Ich bin gespannt wie euch meine Jacke gefällt.

Und: Falls euch dieser Blog gefällt, freue ich mich,

wenn Ihr ihn an eure Freunde und Bekannten weiterempfehlt!

Eure Martina

Zopfmuster-Jacke
Teil 5-Ärmel

Bei den Ärmeln habe ich lange überlegt ob ich das Zopfmuster auch integrieren soll und habe mich dann allerdings gegen den Zopf entschieden.

 Die Kunst dabei ist es eine schöne passende Armkugel hinzubekommen, doch mit dem Workshop von Tina Hees  Teil 9 Armkugeln kann man genau ausrechen wie eine passende Armkugel gestrickt werden soll.

Das ausrechnen ist zwar ein wenig aufwendig doch diese Arbeit lohnt sich wirklich.

Ich mach mich jetzt an meinen zweiten Ärmel.

Und nicht vergessen:

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Eure Martina

Zopfmuster-Jacke
Teil 2-Taillierung

Weiter geht es mit der Taillierung.

Wenn man eine besonders gut sitzende Jacke haben möchte, kommt man um eine Taillierung nicht herum.

Da wir alle eine Taille haben egal bei welcher Figur, wirkt so ein leicht tailliertes Oberteil viel schöner als ein schlabberiger Sack.

Es ist zwar etwas aufwendiger so eine Taillierung auszurechnen, doch das Ergebniss spricht für sich.

Also traut euch ran an die Taillierung.

 Meine Taillierung sieht so aus.

Wie man so eine passende Taillierung  ausrechnet das findest du hier im Workshop von Tina.

weiter geht es mit dem Armausschnitt.

Und nicht vergessen:

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Eure Martina

Zopfmuster-Jacke-Teil 1-Anfang

Heute stelle ich euch mein Dienstags-Projekt vor.

Bei BTFall14 habe ich ein Muster ( Havser Pullover ) gesehen das mir als Jacke sehr gut gefallen würde.

Aus meinem Wollvorrat die Fiorista von Gedifra in wollweiss ausgesucht, (88% Baumwolle und 12 % Polyester) und eine Maschenprobe angefertigt.

diese besteht aus 32 Maschen.

Die Maschenprobe habe ich mit 2 verschiedenen Nadelstärken gestrickt, um zu sehen welches Maschenbild mir besser gefällt.

Mit Nadelstärke 6.0 (bis zum grünen Maschenmarkierer ) und Nd. 7.0 den Rest.

Der Zopf selber hat 12 Maschen, rechts und links vom Zopf sind je 3 Maschen links und die restlichen Maschen habe ich dann 2 re, 2 li in jeder zweiten Reihe versetzt gestrickt.

Damit ich ausrechnen kann wieviel Maschen ich für mein Rückenteil brauche, wurde die Maschenprobe gewaschen und getrocknet.

Bei Tina Hees entdeckte ich einen Workshop mit dem Titel:

Von der Kunst einen passenden Pullover zu stricken!

und anhand dieser Anleitung habe ich die Jacke für meine Größe selber ausgerechnet.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Tina Hees für die Ausarbeitung des Workshops.

Das Rückenteil soll 51 cm breit und 65 cm lang werden.

Und so sieht mein Ergebnis aus:

Das Maschenbild mit der Nadelstärke Nr. 6.0 gefiel mir besser als mit Nr. 7.0, außerdem habe ich rechts und links neben dem Zopf nur je 2 Maschen links gestrickt.

 

Das Bündchen besteht aus 15 Reihen, 2 Maschen re verschränkt und 2 Maschen li.

Dann habe ich die 3 Zöpfe auf die gesamte Maschenzahl verteilt und gerade hoch gestrickt bis zur Taillierung.

Weiter geht´s mit Teil 2

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Eure Martina

Projekt-Stricken

Wer von euch kennt das nicht?

Man strickt an einem Teil, doch urplötzlich entdeckt man ein neues Teil, sei es eine Jacke, Pullover, Schal usw. und schon ist die Lust das „alten Teil“ fertig zu machen fast vergangen, denn das neue Projekt ist ja viel interessanter zu stricken.

Das passende Garn ist rein zufällig auch vorrätig, schnell mal zwischendurch die Maschenprobe gemacht um zu sehen wie sich die Wolle stricken lässt und wie das Muster aussieht.

Und schon ist das Dilemma perfekt.

Die innere Stimme ruft – zuerst wird das angefangene Teil fertig gemacht bevor du etwas Neues anfängst, denn sonst bleibt das „alte“ wieder liegen und wird NIE fertig.

Doch das „neue Projekt“ würde doch jetzt viel mehr Spass machen.

Also quält man sich noch ein paar Tage mit den aktuellen Projekt rum und im Hinterkopf spukt aber immer das neue Teil herum.

Natürlich liegt die fertige Maschenprobe auch noch im Blickfeld, denn diese muss ja nach den waschen schließlich trocknen.

Nachdem es mir auch des öfteren so ergangen ist, habe ich meine ganzen angefangenen Projekte rausgeholt und sie in Wochentage aufgeteilt.

So entstand zum Beispiel das Dienstag-Projekt, das heißt:

Jeden Dienstag arbeite ich ausschließlich an dem einem Teil, am Donnerstag an einem anderen Teil und am Wochenende an einem weiteren Teil, die übrigen Tage verwende ich je nach Lust, Laune und Zeit.

Somit hat das Gewissen seine Beruhigung und es macht ganz viel Spass an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten.

Im nächsten Teil zeige ich euch mein aktuelles Dienstag-Projekt!

Wie ist es euch ergangen, habt Ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?

Und nicht vergessen:
Wenn Euch meine Rezepte ansprechen und Eure Freunde,
Bekannten oder Kollegen auch davon profitieren könnten.
Ich freue mich wenn Sie meinen Blog Rosen-Delikat-Essen weiterempfehlen!

Eure Martina   

Fäden vernähen war gestern!!!!

Mir macht Stricken wieder richtig Spass, entspannt und ist eine herrliche Beschäftigung, wenn dann am Schluß das Vernähen nicht wäre. Alle Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben mir das auch bestätigt.

Doch vor kurzem habe ich von einer Freundin eine super Technik kennengelernt bei der man sich das Vernähen sparen kann. Es bleibt nur noch der Anfang und der Endfaden übrig und damit kann man wirklich sehr gut auskommen.

Diese Technik kommt aus der Seefahrt und nennt sich Splissen (Spleißen). Splissen (Spleißen)sagt man wenn zwei Tauwerke seemännisch miteinander verflochten werden. 

Beim Kurzspliß werden die Enden zwischen die Windungen des Taues verflochten.

Das ganze habe ich in einzelnen Schritten fotografiert.

Dadurch daß die Wolle so schön bunt ist kann man diese Technik sehr leicht nachvollziehen! 

Anfang und Ende der Knäuel

 

sie erste Seite splissen

die Nadel mit auf und ab-bewegungen durch das eine Ende des Fadens flechten.

den Faden durchziehen

 

die zweite Seite einfädeln

 

die zweite Seite flechten

 

verflochten 1

 

verflochten 2

 

verfolchten 3

So sieht es dann aus wenn das ganze gestrickt wurde.

verstrickt

Jetzt wünsche ich ganz viel Spaß beim ausprobieren und vielleicht hilft es euch ja auch weiter.

Ich jedenfalls bin total begeistert von dieser Technik, denn das lästige Vernähen ist endlich vorbei.

Und nicht vergessen:
Wenn Euch meine Beschreibung anspricht und Eure Freunde,
Bekannten oder Kollegen auch davon profitieren könnten,
ich freue mich über Eure Weiterempfehlung!

Eure Martina

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