Tag-Archiv | Rosen-Zucker

Valentins-Herzen mit Rosenmarmelade

„Was man mit Worten nicht vermag man durch die Blume spricht“,

pflegte meine Mutter immer zu sagen.

Doch warum müssen es immer Blumen sein?

OK,

Blumen kann man einfach mal schnell kaufen, doch

wenn etwas mit Liebe selbstgemacht wird,

hat das Ganze einen anderen Stellenwert.

 

Verwöhn doch deine Liebsten einmal mit selbstgebackenen Valentins-Herzen.

 

Ihr braucht folgende Zutaten für den Teig:

125 g weiche Butter

1 Eigelb

50 g Rosenblüten-Zucker

1 Prise Rosenblüten-Salz

250 g Mehl

1 El. Wasser

1 El. Rosenblüten-Balsam

Herzausstecher in verschiedenen Größen

Zubereitung für den Teig:

Butter, Rosen-Zucker, Rosenblüten-Salz und Eigelb schaumig schlagen,

dann Portionsweise das Mehl dazugeben und

das Wasser und Rosenblüten-Balsam unterrühren.

Anschließend den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig gleichmäßig ausrollen

und Herzen in verschiedenen Größen ausstechen,

auf ein Backblech legen und bei 180°C etwa 10-12 Min. goldgelb backen.

Die fertigen Valentins-Herzen auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit  die Zuckerglasur vorbereiten:

Hierzu braucht Ihr:

2 Eiweiß (M)

350 g Puderzucker

1 Teel. Rosenblüten-Balsam

evtl. 1 Teel/EL. Zitronensaft

1 Prise Rosenblüten-Salz

rote und rosafarbene Lebensmittelfarbe

 

Puderzucker sieben, und das Eiweiß steif schlagen,

dann den gesiebten Puderzucker mit dem Rosenblüten-Salz

portionsweise unter das Eiweiß geben

und mit der Küchenmaschine/ Handrührgerät alles gut vermischen

bis es eine schöne glatte Konsistenz gibt, den Rosenblüten-Balsam dazugeben.

Sollte die Glasur zu fest sein, einfach 1 Teel. Zitronensaft einrühren,

sooft wiederholen bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Dann den Zuckerguss in verschiedene Schälchen aufteilen

und mit der gewünschten Lebensmittelfarbe mischen.

In verschiedene Spritzbeutel füllen und bis zum Gebrauch zur Seite stellen.

 

Rosenblüten-Marmelade über einem Wasserbad erwärmen,

bis es eine weiche, streichfähige Konsistenz hat,

dann die abgekühlten Herzen mit Rosenblüten-Marmelade bestreichen und aufeinandersetzen.

Anschließend die Herzen mit den verschiedenen Zuckergussfarben verzieren.

 

Ich wünsche euch viel Spass beim Nachbacken und einen wunderschönen Valentinstag.

 

Eure Martina

 

Und nicht vergessen: 
Wenn euch meine Rezepte ansprechen und eure Freunde, Bekannten oder Kollegen auch davon profitieren könnten,
freue ich mich wenn Du meinen Blog weiterempfiehlst!

Knoten zum genießen

Knoten ? ? ?

Ja, manchmal hat man einen Knoten im Kopf,

oder man macht sich einen Knoten ins Taschentuch,

um etwas ganz bestimmtes nicht zu vergessen

( ach ja, Taschentücher sind ja heute aus Papier und nicht mehr aus Stoff )

da funktioniert der Knoten nur eingeschränkt.

Oder aber die Knoten im Faden/Wolle sind einfach nervig,

gerade dann, wenn man sie nicht brauchen kann.

Fazit: es gibt eine ganze Menge verschiedener Knoten,

die man sehr gut brauchen kann oder die einfach nur lästig sind.

 

Und dann gibt es auch noch Knoten die man essen kann,

nämlich aus Hefeteig.

Die Hefe-Knoten kannst du mit deiner Lieblingsmarmelade

wie bei mir z.B. mit Rosenmarmelade,

Erdbeer-Banane-Eierlikör oder Aprikose-Amaretto,

aber auch mit Lemon-Curd bestreichen.

 

Für die Hefe-Knoten brauchst du folgende Zutaten:

 

Vorteig

20 g frische Hefe oder 1 Teel. Trockenhefe

20 – 30 ml Milch

4 g Zucker

40 g Weizenvollkornmehl

Hefe in einer großen Tasse mit lauwarmer Milch auflösen

Mehl und Zucker unterrühren und warten bis die Hefe aufgegangen ist.

Hefeteig

85 g Weizenvollkornmehl

100 g Weizenmehl Typ 405

150 ml Milch

30 g Butter

1 Prise Rosen-Salz

20 g Rosenblüten-Zucker

1 Eigelb zum bestreichen

In der Zwischezeit, Milch und Butter erwärmen,

Mehl, Rosen-Zucker und Rosen-Salz in eine Schüssel geben,

die lauwarme Milch/Butter-Mischung dazugeben und in der Küchenmaschine durchkneten.

Dann das Vorteiglein dazugeben und den gesamten Teig mindestens 10 Min. kneten lassen.

Anschließend ca. 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen und warten bis er aufgegangen ist.

Den Teig nocheinmal 2-3 Min durchkneten und in 12 Teile teilen und abdecken.

1 Stück rausnehmen zu einer ca. 40 cm Rolle formen und einen Knoten in die Mitte machen.

Die fertigen Knoten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen

und nocheinmal ca. 15-20 Min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die gegangen Knoten mit Eigelb einstreichen und im Ofen ca. 20 Min goldgelb backen.

Ich wünsche euch ein knotiges Vergnügen.

Eure Martina

Gebackene Rosen mit Zimt

Rosen sind ja meine Lieblinge in allen Variationen und am besten stark duftend. Wie kann es da anders sein, als daß auch das Gebäck eine Rosenform haben muß ?

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Rosen-Formen in die man nur den Teig einfüllen muß und schon hat man eine gebackene Rose.

Eine Rose aus Hefeteig stellt da schon eine kleine Herausforderung dar, Hefeteig das ist so eine Sache. Manche lieben ihn, andere würden ihn gerne lieben, doch Hefeteig verlangt nach Geduld und Aufmerksamkeit, die nicht jeder hat oder aufbringen möchte. Ich hatte früher auch immer so meine kleinen Problemchen mit dem Hefeteig, meistens wollte er nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Entweder hatte ich zu wenig Geduld, oder er war zu fest, daß er nicht aufging, doch wie sagte meine Mutter immer „Nicht nachlassen zwingt alles“. Also habe ich in letzter Zeit mich öfter mit dem Hefeteig beschäftigt und meine eigene Strategie dabei entwickelt.

 

 

Zutaten für den Hefeteig

                  500 g Weizenmehl Type 1050                               1 Prise Rosenblüten-Salz

40 g Rosenblüten-Zucker                                        24 g Hefe

300 ml lauwarme Milch                                          1 Eigelb

40 g Butter

 

Zubereitung:

Als Erstes stelle ich alle abgewogenen Zutaten bereit, dann nehme ich eine große Tasse in die ich meine Hefe gebe, etwas lauwarme Milch dazu und umrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat, dann ca. 1/2 Teel Zucker und etwas Mehl dazu. Das ganze verrühre ich zu einem glatten Teig, Tuch drüber und warten bis die Hefe aufgegangen ist, das dauert etwa 10 Min.

In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten mit einer Küchenmaschine oder Handmixer zu einem Teig kneten, sobald das Vorteiglein aufgegangen ist (bei dieser Methode ist es leicht festzustellen ob die Hefe noch die richtige Triebkraft hat oder nicht), diesen in die Mehlmischung einrühren so daß es einen mittelfesten Hefeteig ergibt. Diesen  zugedeckt an einem warmen Ort bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen (ca. 15-20 Min)  in 15 – 16 große Stücke teilen, zu Kugeln formen und diese 10 – 15 Min. entspannen lassen.

Für die Füllung:

ca. 100 g Zucker                         10 g Zimt

ca. 50 g fein gem. Mandel                      etwas Wasser zum anrühren

Zucker mit Zimt, Mandel und Wasser zu einer Masse vermengen.

Die vorgefertigten Teigkugeln mit einem Rollholz zu Ovalen ausrollen,

( funktioniert auch sehr gut mit einer Nudelmaschine)

mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreichen, dann an der langen Seite einrollen. Danach die Teigstränge der Länge nach in der Mitte aufschneiden und die Schnittstellen nach oben drehen. Die beiden aufgeschnittenen Teigstränge zu einer Kordel legen bzw. drehen. Die Teigenden gut zusammendrücken und den gedrehten Strang zu einer Schnecke zusammenrollen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10-15 Min. aufgehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Wasser auf den Ofenboden sprühen und bei 180°C ca 15 Minuten backen.

 

 

Solltest du auch manchmal etwas Schwierigkeiten mit dem Hefeteig haben, probier doch einfach einmal meine Methode aus, vielleicht kommst du ja damit zurecht und Hefeteig ist eine Bereicherung für dich und deine Familie.

Zum Schluss die gebackenen Rosen mit Puderzucker bestreuen und die Kaffeetafel festlich dekorieren.

Da darf natürlich ein echter Rosenstrauss nicht fehlen.

Ich wünsche guten Appetitt.

 

Eure Martina

Macarons – „die geliebte Diva“

Macarons sind kleine Biester die manchmal nicht so wollen wie man selbst, dabei liebt sie jeder und alle wollen sie haben, aber nicht jeder hatte bisher Glück mit den „Macaron-Diven“.

Gerade zu den verschiedensten Anlässen wie Valentinstag, Muttertag oder Geburtstag, möchte man seine Liebsten mit etwas Besonderem überraschen. Ich habe mal mit „Frau Rosenfräulein“ ein intensives Gespräch zu den „Macaron-Diven“ geführt.

Ich:

Was muß ich machen, damit die Macarons am besten gelingen?

„Frau Rosenfräulein“

Dadurch daß wir alle verschieden gute Backfähigkeiten, unterschiedliche Öfen, und ganz verschiedene Vorstellungen von guten oder schlechten Macarons haben, kann es sein das du mehrere Rezepte ausprobieren musst bis du eins findest mit dem du klar kommst. Doch mit etwas Übung kannst du es schaffen.

Ich:

Verwendest du frisches oder gealtertes Eiweiß?

„Frau Rosenfräulein“

Ich bevorzuge gealtertes Eiweiß. Der einzige Unterschied den ich feststellen konnte war, dass der Deckel von den Macaronschalen bei dem frischen Eiweiß ein wenig dünner war und mehr zum zerbrechen tendierte als beim gealterten.

Eiweiß altern: trenne die Eier mindestens 24 Stunden vorher (am besten 48 Stunden). Stelle das Eiweiß abgedeckt in den Kühlschrank und nimm es dann ein paar Stunden vor Gebrauch aus dem Kühlschrank damit es Zimmertemperatur hat.
 Bevor du aber anfängst und das Eiweiß in deine Schüssel, diese muss unbedingt fettfrei sein, gibst, bereite alle deine Zutaten vor, mahle und siebe die Mandeln und den Puderzucker, wiege den Zucker ab und lege einen Löffel bereit.

Ich:

Welche Lebensmittelfarben nimmst du?

„Frau Rosenfräulein“

Ich benutze haupsächlich Pasten-/Gelfarben. Sie eignen sich ganz besonders gut für Macarons. Flüssige Farben ändern die Textur der Macarons und eignen sich nicht.

Ausserdem solltest du immer etwas dunkler färben als das Endergebnis sein soll, da die Zugabe der trockenen Zutaten die Farbe wieder ein wenig aufhellt.

Ich:

Thema Backbleche: welche benutzt du? Verwendest du auch Silikonunterlagen?

„Frau Rosenfräulein“

Ich habe vor kurzem einen neuen Ofen bekommen und die Backbleche die bei diesem Ofen dabei sind eignen sich sehr gut, weil die ziemlich schwer und wesentlich dicker sind als meine alten. Solltest du noch ältere, evt. leicht verbogene Backbleche besitzen, kauf dir Neue. Ich kann dir gute Backbleche also nur ans Herz legen, die Investition lohnt sich!

Über Silikonunterlagen mit Kreisen/Herzen kann man sich streiten, die einen kommen zurecht damit, die anderen nicht. Ich benutze sie sehr gerne und habe keinerlei Probleme damit.

Ich:

Welche Mandeln verwendest du?

„Frau Rosenfräulein“

Ich verwende ausschließlich ganz feines Mandelmehl. Früher habe ich meine Mandeln immer in meiner Küchenmaschine selber gemahlen, doch es gibt im Handel mitlerweile auch ganz feines Mandelmehl.

Allerdings siebe ich das Mandelmehl und den Puderzucker 2 – 3 mal, damit es wirklich ganz fein ist.

 

Ich

Welches Rezept beforzugst Du?

„Frau Rosenfräulein“

Meine Zutaten für Rosen-Macarons

2 Eiweiß (a´36 g)                                    50 g Zucker

75 g Mandelmehl                                   125 g Puderzucker

1 Prise Duftrosen-Salz                  1 Msp. Lebensmittelfarbe rosa

Liegt alles bereit, kann es losgehen!


Gib das Eiweiß in deine fettfreie Schüssel und mixe so lange bis das Eiweiß richtig schaumig ist, dann kannst du den Zucker/Puderzucker löffelweise dazugeben, nach jeder Zugabe gut mixen.  Ist der Zucker aufgebraucht, die Geschwindigkeit erhöhen und das Eiweiss steif schlagen. Jetzt kann man auch Lebensmittelfarbe dazugeben und nochmals gut mixen. Das Eiweiß sollte nicht mehr vom Rührer fallen.

Ist das Eiweiß schön steif, gebe ich drei bis vier Esslöffel vom Mandelmehl dazu. Mit einem Teigschaber hebe ich das Mandelmehl unter das Eiweiß, dann gebe ich das nächste Drittel dazu und wiederhole den Vorgang. Zum Schluss den Rest und weiter mixen.

Ich:

 Wann weiß ich ob die Macaronmasse die richtige Konsistens hat?

„Frau Rosenfräulein“

Ich gebe zu, daß das der Teil ist bei dem man nur mit etwas Übung weiß wann die Macronmasse fertig ist. Solltest du dir nicht sicher sein, dann mixe lieber ein bisschen zu wenig als das kleine bisschen zu viel.

Und so testest du ob deine Macronmasse fertig ist: hebe deinen Teigschaber und lasse die Masse in die Schüssel fallen, fließt die Masse zähflüssig vom Teigschaber und glänzt dabei, ist sie fertig.

Dann gebe ich die Masse in meinen Spritzbeutel, halte den Spritzbeutel senkrecht über das Herz und spritze den Teig von oben zur Spitze, einmal rechts und einmal links. Dann löse ich den Druck auf den Spritzbeutel so dass kein Teig mehr fliesst und hebe den Spritzbeutel weg von dem gerade bespritzen Herz. Den Vorgang wiederhole ich bis das Blech voll ist. Den Spritzbeutel lege ich dann zu Seite und klopfe auf die Unterseite des Bleches um Luftbläschen zu entfernen. Kleine Blasen zersteche ich vorsichtig mit einem Zahnstocher. Das muss aber gleich nach dem Aufspritzen gemacht werden!
 Die Macarons lasse ich dann 30 – 40 Minuten ruhen bis sie eine „ledrige Haut“ gebildet haben.

Ich:

Gibt es etwas das ich beim Backen noch beachten muß?

„Frau Rosenfräulein“

Sobald meine Macarons ruhen, schalte ich meinen Ofen mit Ober- und Unterhitze auf 130 Grad an und lasse ihn ca. 30 Minuten vorheizen. Das erste Blech reinschieben und zwischen 13 und 16 Minuten backen, ich drehe mein Backblech sobald sie die Hälfte der Backzeit hinter sich haben. ( bei 16 Minuten, drehe ich das Blech nach 8 Minuten.) Ist das erste Blech fertig, schliesse ich den Ofen für etwa 2 Minuten und schiebe dann erst das nächste Backblech rein. Durch das Öffnen des Ofen tritt ein Teil der Wärme aus und diese muss erst wieder „aufgebaut“ werden.

Ich empfehle ein Ofenthermometer mit dem du genau prüfen kannst wie heiß dein Ofen ist und ggf. die Temperatur anpassen kannst.


Die Macarons dann komplett abkühlen lassen bevor du sie vom Backpapier oder der Silikonmatte löst!

Ich:

Woran erkennst du das die Macarons fertig sind?

„Frau Rosenfräulein“

Ich stupse immer vorsichtig den Deckel an und wenn der sich noch bewegt brauchen die Macarons noch etwas länger.

Ich:

Hast du eine Füllung die du ganz besonders magst?

„Frau Rosenfräulein“

Es kommt darauf an zu welchen Anlass ich Macarons mache.

Für die Herzen habe ich eine Frischkäsefüllung bevorzugt.

Für die Füllung:

40 g Rosenblüten-Zucker                                                 200 g Frischkäse

2-3 Eßl. Rosen-Sirup                                         1 Teel. Rosen-Balsam

1 Prise Duftrosen-Salz

 Ich:

Was sind die häufigsten Probleme?

„Frau Rosenfräulein“

Die Macarons haben keine „Füsschen“

Die Macarons haben nicht lange genug geruht oder die Macaronmasse wurde zu lange bearbeitet.

Die Macarons haben Risse
 oder sind ungleichmäßig groß.

Der Ofen war vielleicht zu heiß und die Masse zu flüssig.

Die Macarons lassen sich nicht vom Backpapier lösen


Wahrscheinlich hast du die Macarons zu früh aus dem Ofen genommen oder die Macarons sind noch warm.

„Frau Rosenfräulein“

Ich hoffe, daß ich dir damit ein wenig weiterhelfen konnte damit der nächste Versuch der geliebten Macarons einfach besser gelingt.

Ich:

Allerherzlichsten Dank für dieses interessante Gespräch.

Eure Martina

Rosenblüten-Sterne mit Rotwein

Weihnachten und Plätzchen gehören einfach zusammen und jeder von uns hat so seine Lieblingsplätzchen die einfach zum Weihnachtsfest dazugehören.

Immer wieder werden neue Sorten ausprobiert, doch im Grunde bleibt man bei denen die einem am besten schmecken.

Ich habe mich mal mit „Frau Rosenfräulein“ unterhalten welches Ihre Lieblingsplätzchen sind.

Sie erzählte mir, daß unter anderem auch Rosenblüten-Sterne mit Rotwein zu Ihren Favoriten gehören.

Für ca. 100 Doppelplätzchen brauchst du:

200 g Weizenmehl Typ 1050

100 g Emmervollkornmehl

200 g Dinkelmehl Typ 630

100 g Rosenblüten-Zucker

10 g Zimt

30 g Kakao

1 Prise Duftrosen-Salz

1/2 Pck. Backpulver

250 g weiche Butter

1 Teel. Rosen-Balsam

1 Ei

6 EL Rotwein

50 g Rosenblüten-Sirup

Für die Füllung:

200 g Rosenblüten-Fruchtaufstrich

Für die Glasur:

ca. 250 g Puderzucker

2 Eßl Rosen-Sirup

3-4 EL Rotwein

1 Teel. Rosen-Balsam

1 Pr. Duftrosen-Salz

 

 

Mehl, Rosenblüten-Zucker, Zimt, Kakao, Duftrosen-Salz und Backpulver in einer Rühschüssel mischen, die weiche Butter, das Ei, den Rosen-Sirup, den Rotwein und den Rosen-Balsam dazugeben, alles miteinander verkneten, dann den Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.

Portionsweise den Teig mit einem Rollholz ausrollen, am besten funktioniert das zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie, dann klebt der Teig nicht und du kannst dabei weitgehend mehlfrei arbeiten.

Teig etwas platt rollen, dann die obere Folie lösen (weil sie sonst zu sehr beim Ausrollen gedehnt wird) und wieder frisch auflegen, das Ganze wenden, die untere Folie abziehen, erneut auflegen, wieder weiter ausrollen usw. bis der Teig die gewünschte Dicke hat.

Anschließend bemehlst Du ganz leicht die Arbeitsfläche in der Größe des Teigstücks, entfernst die obere Folie und stürzt den Teig mit Hilfe der unteren Folie kopfüber auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche. Die letzte Folie abziehen, nun kannst Du die Plätzchen ausstechen.

(Die Folien zur Seite legen, du kannst sie für den gesamten Teig verwenden)

Nun Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Bei 190 °C ca. 11 min im vorgeheizten Ofen backen.

 

Nach dem Erkalten mit leicht verflüssigtem Rosenblüten-Fruchtaufstrich zusammenkleben und 1 – 2 Stunden am besten kühl gestellt abbinden lassen.

Für die Glasur den Puderzucker in eine Schale sieben, Duftrosen-Salz, Rotwein, Rosen-Sirup und Rosen-Balsam dazugeben und alles gut verrühren.

Wenn sich Ober- und Unterteile nicht mehr so leicht gegeneinander verschieben, die Sterne mit der Glasur bestreichen.

Nach dem Trocknen in einer gut schließenden Vorratsdose aufbewahren.

 

Welches sind eure Lieblingsplätzchen?

Ich freue mich von euch zu hören.

Eure Martina

Marinierte Rindfleischscheiben
mit Rosenblüten-Balsam

Dieses Gericht braucht etwas Zeit zum vorbereiten,

doch die Mühe lohnt sich, denn das Fleisch wird

durch das marinieren richtig schön Butterzart.

2 Rindfleisch-Scheiben mit 1/2 Teel. Rosen-Zucker

und edelsüßer Paprika marinieren und am besten

1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am nächsten Tag:

Die Rindfleisch-Scheiben in einer Pfanne anbraten,

1 klein geschnittene Zwiebel,

1 Knoblauchzehe,

1 Scheibe Ingwer,

1 Tl. Rosen-Senf und

1 Tl. Tomatenmark mit anbraten, dann mit Rosen-Salz und Rosen-Pfeffer würzen.

Mit der Gemüsebrühe aufgießen und kurz einköcheln lassen.

Zum Schluss mit 1-2 Teel. Rosen-Balsam abschmecken.

200-300 g Rosenkohl putzen, halbieren und in Butter

mit Semmelbrösel rausbraten, vorsichtig wenden und

aufpassen das er nicht anbrennt, immer wieder etwas Butter dazugeben,

mit Rosen-Salz und Rosen-Pfeffer würzen.

 Brokkoli in Gemüsebrühe ganz kurz kochen, so dass er noch bissfest ist.

Ich hatte noch ein paar gekochte Kartoffeln übrig,

die habe ich in Scheiben geschnitten und scharf  rausgebraten.

 

Und nicht vergessen:
Wenn Euch meine Rezepte ansprechen und Eure Freunde,
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Eure Martina

Apfelkuchen mit Erdbeer-Balsam

Der Klassiker unter den Kuchen ist zweifelsohne ein schöner Apfelkuchen,

jetzt gerade im Herbst wo es eine große Auswahl an verschiedenen Apfelsorten gibt,

kann man schön variieren, einmal mit etwas süßeren

und einmal mit etwas säuerlichen Äpfeln.

Für meinen Apfelkuchen habe ich folgende Zutaten genommen.

190 g Butter

180 g Zucker und 20 g Rosen-Zucker

4 Eier

250 g 40% Quark

50 ml Erdbeer-Balsam 

1 Teel. Backpulver

375 g Mehl

1 Prise Duftrosen-Salz

1 kg leicht säuerliche Äpfel

zum Bestreuen eine Zimt-Zucker-Mischung

Butter, Zucker, Rosen-Zucker und Eier zu einer schaumigen Masse verrühren,

dann nacheinander Quark, Duftrosen-Salz,

Backpulver mit Mehl mischen und unter den Teig rühren,

den Erdbeer-Balsam dazugeben,

Äpfel waschen, halbieren, Kernhaus entfernen,

evtl. abschälen und in Spatel schneiden.

Eine runde Springform ausbuttern, mit Mehl bestäuben,

dann die Hälfte des Teiges reingeben darauf Äpfelspatel verteilen,

den Rest des Teiges darüber streichen und oben drauf nochmal Äpfel verteilen,

mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen und

bei 180 C im Backofen ca 1 – 1 1/2 Stunden backen.

Dazu ein gute Tasse Kaffee oder Tee und einfach genießen.

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Eure Martina

Schokoladen-Tarte-Dessert mit Himbeer-Balsam

Heute stelle ich euch eines meiner Lieblings-Dessert´s vor.

Es schmeckt herrlich nach Schokolade,

ist nicht so süß und läßt sich hervorragend

vorbereiten wenn Gäste kommen.

Zutaten:

für 6 Förmchen oder 1 Tarte-Form

200g Schokolade 70%

130 g Butter

100 g Zucker

20 g Rosen-Zucker

4 Eier

30 g Dinkelmehl Type 630

1 Prise Duftrosen-Salz

Zubereitung:

Die Schokolade grob hacken und zusammen

mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen.

Die Eier trennen.

Eigelb, Zucker, Rosen-Zucker, Mehl, Duftrosen-Salz

und den Himbeer-Balsam unter die Schokoladen-Masse

rühren und vom Wasserbad nehmen.

Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig

unter die Schokoladenmasse heben.

Die Förmchen ausbuttern,

mit Mehl bestäuben und die Schokomasse einfüllen.

Die Förmchen nur 3/4 voll machen und bei 160° C ca. 35 Min backen.

Schmeckt warm mit Eis serviert besonders gut.

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Eure Martina

Bananen-Mandarinen-Quarkspeise mit Rosen-Balsam und Hagebutten-Sirup

Manchmal muß es eben auch eine Nachspeise sein,

denn die rundet das Menü erst richtig ab.

 

Für die Nachspeise braucht Ihr:

3 Bananen

5 Mandarinen

250 g Quark 40%

250 g Joghurt Natur

gem. Mandeln oder andere Nüsse

geriebene Schokolade oder Schokostreussel

2 Teel. Hagebutten-Sirup

1 Teel. Rosen-Zucker

1 Prise Rosen-Salz

1 Teel. Rosen-Balsam

Zuerst die reifen Bananen mit einer Gabel zerdrücken

und mit Quark und  Joghurt mischen.

Dann den Hagebutten-Sirup, den Rosen-Zucker,

und das Rosen-Salz drunterrühren.

Ein schönes Glas nehmen und Schichtweise einfüllen,

Mandarinen, Quark, Mandel, Schokolade,

dann wieder von vorne,

das ganze auf mehrere Schichten verteilen.

Zum Schluß den Rosen-Balsam drüber geben

und mit Mandarinen und Mandeln dekorieren.

Viel Spaß beim nachmachen.

Und nicht vergessen:
Wenn Euch meine Rezepte ansprechen und Eure Freunde,
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ich freue mich über Eure Weiterempfehlung!

Eure Martina

Siegeszug der Balsam – Essige

Wie alles begann !!!

Ich liebe selbstgemachte Marmeladen und meine Favoriten sind

Erdbeer-Banane-Eierlikör und Aprikose-Amaretto,

doch diese Sorten kann ich nirgens kaufen,

also ran an den Herd und selber kochen.

Gesagt getan!

Daraus entstand dann meine Geschäftsidee, denn was mir schmeckt,

könnte anderen auch schmecken.

Also, Gewerbe anmelden, Produktionsküche mieten und ran ans produzieren.

Mein Mann übernahm den Vertrieb und ich die Produktion.

Ein hartes Pflaster, denn es gibt schon sooooo viele Anbieter

mit hausgemachten Marmeladen, doch aufgeben war nicht drin.

Ich habe dann mit viel Geduld auf dem Viktualienmarkt

in München einen Tagesstandplatz bekommen

und konnte meine Produkte dort anbieten.

Da ich sehr gerne experimentiere und ganz viele Ideen habe

stellte ich ein exklusives Rosenprogramm zusammen,

das aus Rosen-Marmeladen, Rosen-Salz, Rosen-Zucker,

Rosen-Pfeffer, Rosen-Essig bestand.

Die Artikel verkauften sich gut,

doch leider nicht so gut wie ich mir das vorgestellt hatte.

An einem schönen Dienstag im August stand

ich wieder auf dem Viktualienmarkt, es war gerade nicht sehr viel los,

da hatte ich eine blendende Idee was ich mit meinem

Rosen-Essig machen könnte.

Allein schon die Vorstellung ließ meine Fingerspitzen kribbeln,

Gesagt getan,

am nächsten Tag stand ich in meiner Küche und bastelte

an dem neuen Rosen-Essig-Rezept, denn es sollte ein süßer Essig werden.

Also kam als erstes Zucker in den Essig,

umrühren und probieren, das wurde dann solange veranstaltet

bis ich die gewünschte Süße hatte.

Mein Mann  saß gerade am Computer, hatte den Kopf ganz woanders,

und ich kam immer mit meinem Löffel zum probieren,

dann sagte er auf einmal, tue doch Das (unser Geheimnis) noch hinein,

also tat ich Das hinein und es wurde ein absolutes Geschmackserlebnis.

Der Rosen-Balsam-Essig war geboren!!!!

Natürlich waren meine ersten Testpersonen

meine Kunden auf dem Viktualienmarkt.

Ich ließ sie probieren und sie waren genauso begeistert wie ich selbst.

Bis ich mich umdrehte waren meine ganzen Flaschen die ich

mitgenommen hatte verkauft.

Also mußte ganz schnell nach produziert werden.

Von diesem Erfolg angetan, nahm mein Mann unseren

neuen Rosen-Balsam-Essig zu unseren Kunden mit,

auch zum probieren, und die meisten Geschäftsinhaber

waren auch sehr begeistert und nahmen ihn in ihr Programm mit auf.

Von diesem Erfolg angespornt entwickelten wir dann noch andere Sorten wie:

Hagebutten-BalsamFeigen-BalsamRosen-Marillen-Balsam

Zitronen-BalsamBlutorangen-BalsamHimbeer-Balsam,

dann kamen noch Sondereditionen dazu wie: Erdbeer-Balsam;  und ganz neu, Heidelbeer-Balsam und Schokoladen-Balsam dazu.

In diesem Blog möchte ich euch auffordern,

wenn ihr unseren Balsam-Essig schon ausprobiert habt,

eure Meinung zu unserem Balsam-Essig mitzuteilen

und eure Rezepte einzustellen, damit andere auch davon profitieren können.

Ich freue mich sehr auf eure Antworten.

Eure Martina